Am Samstag, dem 25. März 2017 findet der bundesweite Astronomietag unter dem Motto "Sehenswertes an der Sonnenbahn" statt. Die Johannes-Kepler-Sternwarte in Weil der Stadt beteiligt sich wieder mit einem Programm bestehend aus Sonnen- und Planetenbeobachtung, Vortrag, Ausstellung und Beratung. Interessenten können sich Tipps zu möglichen Teleskopanschaffungen geben lassen, u.a. auch an Hand der im Saal dafür aufgestellten Instrumente.

Es gibt eine Ausstellung unserer Aufnahmen von Galaxien und weiterer 'Deep Sky'-Objekte, dazu eine Tafel mit ausgewählten Aufnahmen unterschiedlicher Regionen des Mondes und des Mars, passend zum Thema unseres Vortrages um 19:30 Uhr:

Prof. Dr. André Thess - "Schöner wohnen auf dem Mars"  - Direktor des DLR-Instituts für Technische Thermodynamik und des Instituts für Energiespeicherung der Universität Stuttgart.

Mond und Mars sind die beiden Himmelskörper, auf denen wir zukünftig Forschungsstationen mit zugehörigen Wohnanlagen errichten. Da es auf Mond und Mars weder Kohle noch Erdöl gibt, ähneln die Herausforderungen der Energieversorgung denen, die wir auf der Erde beim Umstieg auf saubere Energieträger zu meistern haben. Der Vortrag zeigt Lösungen.      

Mehr Information und das Programm unter http://kepler-sternwarte.de 

 

Sofia 7866 C

   

Sofia 0346 C

SOFIA-Stratophärenflugzeug mit der Missionsteilnehmerin der Kepler-Gesellschaft und der Johannes-Kepler-Sternwarte.

Am 7. Februar startete Hildrun Bäzner-Zehender zusammen mit 38 weiteren Teilnehmern zu einer Mission des Sofia-Observatoriums. Sie ist Vorstandsmitglied der Kepler-Gesellschaft, Astronomin an der Johannes-Kepler-Sternwarte in Weil der Stadt und betreut dort unter anderem auch die Jugendgruppen.

Missionsziel ist die Kartierung von Objekten mit Emissionen im Infraroten, konkret lagen diese u.a. im Orion, in der Cassiopeia und der Whirtpool-Galaxie M51.

Ein kurzer Bericht zum Flug finden Sie [hier]    

Seit September 2016 sind gleich drei Bücher über den Astronomen und Mathematiker Johannes Kepler erschienen. Zuerst eine romanhafte Biografie von Eva Rita Weiser, im November ein über 1.200 Seiten umfassendes Monumentalwerk von Arnulf Zitelmann, jetzt die Monographie von Thomas Posch.

Kepler-Monografie von Thomas Posch: "Johannes Kepler - Die Entdeckung der Weltharmonie" 

Forscher in schwierigen Zeiten: Thomas Posch, Privatdozent für Astrophysik an der Universität Wien, präsentiert eine linear erzählte Biografie von Keplers Geburt in Weil der Stadt bei Stuttgart bis zu seinem Tod in Regensburg mitten im 30-jährigen Krieg. Johannes Kepler entdeckte die Gesetze der Planetenbewegung. Er lebte in einer Zeit des Umbruchs, inmitten des 30-jährigen Krieges. 

Mehr Informationen: Deutschlandradio Kultur 

Freier Schriftsteller Arnulf Zitelmann veröffentlichte Biografie von Johannes Kepler "Keplers Welten. Johannes Kepler - Ein Lebensbild"

Auf seinen Grabstein ließ Johannes Kepler schreiben: »Ich habe den Himmel vermessen.« Das hatte vor ihm noch kein anderer geschafft. Uns erreichen Bilder des Zwergplaneten Pluto. Wir schreiben eine SMS, empfangen TV-Programme. Rosetta umkreiste den Kometen Tschuri. Das alles wird von Satelittenprogrammen gesteuert, für die Johannes Kepler das rechnerische Know-how erstellt hatte. Seine Lebenszeit umfasst die Zeit vor dem Dreißigjährigen Krieg und dessen Anfänge. Johannes Kepler machte sich stark für einen Religionsfrieden. Den blutigen Konfessionskrieg hat er hautnah miterlebt. Leicht war sein Leben nicht. »Mir ist, wie wenn ich gegen 1000 Wände anrennen müsste«, schrieb er einem Freund. Trotzdem, er war ein Glückskind. Seine sich selbst gestellte Aufgabe hatte er gelöst und bewältigt, als er mit 59 Jahren in Regensburg starb. Er hatte den Himmel vermessen.
Wie Johannes Kepler das zuwege brachte, erzählt diese Biografie. Sie will dem »unvergleichlichen Menschen«, wie Albert Einstein ihn nannte, das verdiente Denkmal setzen.

Mehr Informationen unter [LINK]

Historikerin und Literaturwissenschaftlerin Eva Rita Weiser zeigt durch “Johannes Kepler: Morgenstern”, dass Biografien als Romane sehr ansprechend und spannend verpackt werden können.

Biografien sind interessant, aber manche Leser finden sie manchmal recht trocken. Genau diese Leser spricht Weisers Buch “Johannes Kepler: Morgenstern” an, denn es vermittelt die gleichen Informationen wie eine Kepler-Biografie, aber fällt um einiges spannender aus. Die Leser lernen Kepler in diesem Roman nicht als einen unantastbaren Wissenschaftler, sondern als einen echten Menschen kennen, der trotz aller Probleme niemals aufgegeben und mehr als nur einen wichtigen Beitrag für die Wissenschaft geliefert hat.

Mehr Information unter [LINK]

Copyright © 2017 Kepler-Gesellschaft e.V.. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.